Wie und wann eine Wirecard-Klage Sinn ergibt 

von  Jan-Henning Ahrens

wirecard klage - kwag recht klärt auf

Die KWAG Rechtsanwälte sind bekannt aus

Sie haben im Wirecard-Skandal Ihre Geldanlage verloren und überlegen zu klagen?
Momentan sind viele zahlreiche, teilweise widersprüchliche Informationen zu den Erfolgschancen und möglichen Ansätzen im Umlauf.


Für Sie und andere ehemalige
Wirecard Aktionäre ist es schwer nachzuvollziehen, ob und wann eine Klage Sinn ergibt.

Als eine führende Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten wir aktuell Mandanten Wirecard-Skandal.

Wir zeigen Ihnen, weshalb die meisten Klagen erfolglos verlaufen werden und für wen eine Klage mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Erfolg wird.

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Nutzen Sie unser Prüfungsformular, um Ihre Erfolgschancen in einer Schadensersatz-Klage zu ermitteln. Alternativ können Sie uns anrufen, um in einem kostenlosen Beratungsgespräch Ihren Fall zu erörtern und eine mögliche Vorgehensweise zu besprechend. 

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1. Weshalb betroffene Wirecard Aktionäre klagen sollten


Wir stellen immer wieder fest, dass viele ehemalige Wirecard Aktionäre sich für ihre Anlageentscheidung selbst die Schuld zu schreiben.
"Aktien sind eben mit Risiken verbunden und die Verluste gehören dazu", - so oft die Meinung.

Gerade im Wirecard-Fall ist dem aber nicht so.
Hinter der Insolvenz von Wirecard steckt ein mutmaßlich kriminelles Verhalten der verantwortlichen Akteure. Mehrere Kontrollebenen, die behördliche Aufsicht durch die BaFin und auch die Wirtschaftsprüfer, haben zum Fiasko beigetragen.

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Unser Rechtssystem sieht zahlreiche Schutzmechanismen vor, die auch nachträglich greifen. Sie sollen Anleger schützen und tun das in der Regel in äußerst effektiver Weise. Nur müssen Sie als geschädigter Anleger auch aktiv werden, um diese wirkungsvollen Instrumente für sich in Anspruch zu nehmen.
Insbesondere dann, wenn Sie als Geschädigter im Wirecard-Skandal Ihre Altersvorsorge oder Ihren Vermögensaufbau bedroht sehen.

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2. Fünf Möglichkeiten zu Klagen: Welcher Weg funktioniert und für wen? 

Ist Ihnen aufgefallen, dass die Informationen für geschädigte Wirecard-Aktionäre unübersichtlich und teilweise widersprüchlich sind?
Es herrscht momentan viel Unklarheit darüber, welcher Ansatz funktioniert und welcher nicht.
Wir schaffen Klarheit und stellen Ihnen alle Möglichkeiten vor, inklusive Erfolgschancen für Betroffene.
Überraschend ist, dass die meisten Kläger momentan einen wahrscheinlich aussichtslosen Weg wählen.

2.1 Klage gegen Ernst & Young - Funktioniert das wirklich? 

Die Medien und auch viele Kanzleien porträtieren die Wirtschaftsprüfer von EY momentan als die Hauptschuldigen. Fehler sind ohne Frage gemacht worden, denn wie sonst können die fehlenden 1,9 Milliarden Euro einfach übersehen worden sein?

Die Frage ist vielmehr, ob das Fehlverhalten, insbesondere die Pflichtverletzung der Prüfer von Ernst & Young für Kläger vor Gericht nachweisbar ist.

Momentan gestaltet sich das eher schwierig. Manche Kanzleien verfolgen diesen Ansatz in Anlehnung an ein ähnliches Verfahren gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Sie müssten als Kläger Ernst & Young nachweisen, dass die Wirtschaftsprüfer gegen ihre Sorgfaltspflichten verstoßen haben, etwa weil sie unsauber gearbeitet haben.

Zudem müsste aus dem Vertrag zwischen der Wirecard AG und Ernst & Young eine Schutzwirkung für Dritte, also für Sie als Aktionär, abzuleiten sein. Sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis, erweist sich das als unwahrscheinlich.
Zahlreiche erfolglose Klagen bestätigen das:

Basierend auf den bisherigen Ergebnissen, lässt die Lage keine andere Empfehlung zu, als auf eine Klage gegen Ernst & Young aktuell zu verzichten. 

Jan-Henning Ahrens

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Gründer der Kanzlei KWAG

2.2 Klage gegen Banken & Anlageberater - Die einzige Erfolgschance

Die KWAG Rechtsanwälte verfolgen einen Ansatz, der sich auf nachweisbare Beweise und eine sichere Rechtsgrundlage stützt. Umso überraschender ist es, dass die viele Aktionäre hierüber nicht informiert sind. Gründer der Kanzlei, Jan-Henning Ahrens, wurde bereits vom ZDF zu dem Thema befragt.

Worum geht es genau?

Sowohl Banken als auch Anlageberater unterliegen bestimmten Pflichten. Dabei gilt es in zwei Kategorien zu unterscheiden

2.2.1 Kategorie A - die Bank als Anlagevermittler

Wenn Sie Ihre Wirecard Aktien über die Bank erworben haben, tritt die Bank als Anlagevermittler auf. Dasselbe gilt bei Derivaten.

Ihre Bank hat Ihnen gegenüber die Pflicht, alle Informationen bereitzustellen, welche für die Bewertung der Anlage relevant sind. Eine eigene Bewertung der Information ist nicht notwendig.

Der BGH hat jedoch mehrfach entschieden, dass der Anlagevermittler prüfen muss, ob die zur Verfügung gestellten Informationen richtig und vollständig sind. Im Fall von Wirecard gab es bereits seit 2015 kritische Berichte, die eine negative Darstellung nahelegten. Nur wurden sie von der Wirecard AG systematisch angezweifelt.

Viele Anleger haben jedoch, genau aufgrund dieser Informationen, von einer Investition abgesehen.

Wir sind deshalb der Meinung, dass die Banken, auch im Rahmen einer Anlagevermittlung diese Berichte vorlegen oder zumindest darüber informieren müssen. Sie wären für die Entscheidung relevant gewesen.

Daraus begründet sich ein Haftungsanspruch und eine Möglichkeit für Schadensersatz als Wirecard Aktionär.

2.2.2 Kategorie B - die Bank als Anlageberater

Hat die Bank sogar die Rolle als Anlageberater wahrgenommen, gelten die erweiterten Prüfungspflichten der Anlageberatung.

Was viele Anleger nicht wissen:

Es bedarf keines handfesten, schriftlichen Beratervertrags, damit eine Anlageberatung vorliegt. Sobald Sie als Anleger die Bank darum gebeten haben, die vorliegenden Informationen zu bewerten oder darauf hinweist, dass er die Informationen alleine nicht richtig einstufen kann, könnte ein mündlicher Beratungsvertrag geschlossen worden sein.

Dann fallen die erweiterten Beratungspflichten an.

In diesem Fall muss der Berater Ihr Anlagevorhaben intensiv erforschen und Ihnen eine passende Anlage empfehlen, die zu Ihrem Risikoprofil passt.

Bei dieser Risikobewertung hätten die negativen Berichte, die sich letztendlich allesamt als wahr erwiesen haben, berücksichtigt werden müssen. Das Ausfallrisiko wäre deutlich anders zu bewerten, als es bei den meisten Anlegern der Fall gewesen sein dürfte.

Deshalb sind Anlageberater oder Banken im Fall Wirecard als Anlageberater schadensersatzpflichtig.

2.3 Wirecard-Klage gegen die BaFin - Haftet die BaFin für den Verlust privater Anleger?

Man kann guten Gewissens behaupten, dass die BaFin als Finanzaufsicht auf vielen Ebenen Fehler in der Corporate Governance gemacht.

Erst wurde das bestritten, letztendlich aber doch Fehler zugegeben. Im gesamten Zeitraum steht sie in der Kritik.

Im Februar 2019 hatte die BaFin Leerverkäufe der Wirecard Aktien untersagt. Für Anleger ergab sich daraus, dass bei der Wirecard AG alles in Ordnung sei.

Hat die BaFin deshalb eine moralische Schuld? Wahrscheinlich. Aber daraus ergeben sich noch keine konkreten, realisierbaren Ansprüche für geschädigte Anleger.

Manche Anlegeranwälte gehen nun gegen die BaFin vor, um dort Schadensersatz für Ihre Mandanten zu erstreiten. Es gibt zwar einen Amtshaftungsanspruch aus dem Aufsichtsrecht. Allerdings hat dieser keine Ausstrahlung auf die Ansprüche geschädigter Anleger.
Deshalb sind die Erfolgschancen hier relativ gering.

2.4 Gerichtliches Vorgehen gegen die Wirecard AG? - es ist kein Geld vorhanden

Die Wirecard AG haftet selbstredend für das Verhalten seiner Vorstände. Eine Klage ergibt keinen Sinn, da das Unternehmen bereits vor einiger Zeit Insolvenz angemeldet hat (interner Link).
Wenn also Schadensersatz gerichtlich erfolgreich geltend gemacht wird, wird kein Geld fließen, da kein Geld mehr vorhanden ist.
Daher sollten Sie sich als geschädigter Anleger die Zeit und das Geld dafür sparen.

2.5 Klagen gegen den Wirecard-Vorstand? - die Verantwortlichen sind zum Teil auf der Flucht und nicht vermögend genug

Eine persönliche Haftung der Wirecard-Vorstandsmitglieder ist gegeben. Allerdings befindet sich Jan Marsalek noch auf der Flucht.

Bis strafrechtlich die Schuld nachgewiesen werden kann, sind auch zivilrechtliche Ansprüche, wie Schadensersatz, aufgeschoben.

Auch dann, wenn die Schuld bewiesen ist, sind die Vorstandsmitglieder nicht vermögend, genug, um jedem Anleger sein Geld zurückzuzahlen.

Der Ansatz ist also juristisch möglich, aber wirtschaftlich unsinnig.

3. Wie eine Klage im Detail abläuft

Wenn Sie Schadensersatz für Ihren Verlust bei Wirecard erhalten möchten, müssen Sie klagen. Das Vorgehen folgt folgenden Schritten.

  1. 1

    Kostenlose Anspruchsprüfung

    Erfahrene und erfolgreiche Kanzleien bieten Ihren Mandanten in eine kostenlose Anspruchsprüfung an.Wir bieten Ihnen über unsere Seite und im Anschluss dazu die Möglichkeit.

    Klagen gegen EY, die BaFin, die Wirecard AG und den Vorstand lehnen wir aktuell ab, da wir dort keine Erfolgschancen sehen.

    Wenn Sie über Ihre Bank Wirecard-Aktien erworben oder sogar dazu beraten wurden, könnten Sie hervorragende Chancen haben. Nehmen Sie die kostenlose Prüfung in Anspruch und ermitteln Sie Ihre Erfolgschancen.

  2. 2

    Mandatierung

    Sie beauftragen uns und wir gehen das Vorhaben an. Wir benötigen dazu alle relevanten Unterlagen, die Sie gesammelt haben. Dazu gehören der Kaufvertrag, mögliche Anlagevermittlungs- oder Beratungsverträge und die Daten Ihrer Rechtsschutzversicherung, falls vorhanden.

    Danach nehmen wir Kontakt zu Ihrem Gegner auf, also der Bank oder dem Anlageberater

  3. 3

    1. Möglichkeit: Vergleich

    Wenn der Gegner sich darauf einlässt, kann innerhalb von 3 Monaten ein Vergleich erzielt werden. Bei einer klaren Ausgangslage ist für den Gegner die wirtschaftliche Option.

    Gelingt es einen Vergleich zu schließen, ist das Verfahren nach kurzer Zeit beendet und Sie erhalten Schadensersatz.

  4. 4

    2. Möglichkeit: Klage

    Lässt der Gegner sich nicht auf den Vergleich ein, wird eine Klage angestrebt. Wir haben bereits vorher geprüft, ob die Chancen gut stehen. Vor Gericht setzen wir Ihre Ansprüche durch. Die Dauer eines Gerichtsverfahrens beträgt hierbei ungefähr ein Jahr.

  5. 5

    Auszahlung

    Sie erhalten Ihren verlorenen Betrag zurück. Unter Umständen erfolgen Abzüge, etwa wenn sie die Wirecard Aktien erst spät verkauft haben.

Vorteile einer Klage im Fall Wirecard


Vertrauen Sie auf renommierte Experten, wenn es um Ihr Vermögen geht.

Sie erhalten Ihr Geld zurück


Als Wirecard-Aktionär haben Sie womöglich eine wichtige Geldanlage für Ihre Altersvorsorge oder Ihrem Vermögensaufbau verloren. Unser Rechtssystem sieht Schutzmechanismen für diese Szenarien vor. Allerdings müssen Sie diese Mechanismen aktivieren. Eine Klage ist einer dieser Mechanismen, um Ihr verlorenes Geld zurückzuerhalten.

Vertrauen zurückgewinnen


Viele Anleger fühlen sich hintergangen und haben ihr Vertrauen in das Finanz- oder Rechtssystem verloren. Dieses Vertrauen ist aber für zukünftige Geldanlagen und auch andere wirtschaftliche Manöver notwendig, um selbstsicher agieren und richtig entscheiden zu können. Mit einer erfolgreichen Klage gewinnen Sie dieses Vertrauen zurück.

Faire Revanche


Zahlreiche Stellen haben im Wirecard-Fall versagt, obwohl das Gesetz ein verpflichtendes Verhalten für sie vorsieht, um das zu verhindern. Es ist nur fair, dass Sie die verantwortlichen Personen in Regress nehmen. Sie müssten auch haften, wenn Sie schwerwiegende Fehler in Ihrem Beruf machen.


Ihre lukrative Revanche

Prüfen Sie Ihre Erfolgschancen

Als Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht haben wir in jedem Finanzskandal der letzten zwangig Jahre Mandanten erfolgreich beraten und vertreten. Auch im Fall Wirecard bietet wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfolgsaussichten kostenlos von uns prüfen zu lassen.